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Soziologische Seiten
von Volker Kempf

kempfPressestimmen zu:

Volker Kempf:
Christa Meves Kritik an der Emanzipationsbewegung. Neue Weiblichkeit. Die Zukunft der Kinder. Gerhard Hess Verlag, Bad Schussenried, 2008, ca. 140 Seiten, 12,80 Euro,
(ISBN-139783873363489)

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 Gerhard-Hess-Verlag

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Kampf gegen die mutterlose Gesellschaft

“Seit den maßlosen Krippenausbauplänen der ehemaligen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), nach denen ein Drittel aller Kleinstkinder unter drei Jahren in die außerfamiliäre Kollektiverziehung gesteckt werden soll, sit die Frage, wie viel elterliche Bindung ein Kleinkind benötigt, zu einem zentralen Thema der Familienpolitik geworden. Damit stand unversehens erneut eine Therapeutin und Publizistin im Mittelpunkt, die schon seit 40 Jahren auf die Gefahren der ‘mutterlosen Gesellschaft’ hingewiesen hat: Christa Meves. (...) Wer die zahlreichen Bücher und Schriften von Christa Meves betrachtet, kann sich leicht fragen, wo er anfangen soll zu lesen. Daher ist es gut, dass der Soziologe Volker Kempf einen systematischen Überblick über das Werk von Meves vorgelegt hat. Von den Anfängen des Bestsellers ‘Manipulierte Mßlosigkeit’ (1971), in dem sie sich bereits gegen die Illusion von der anstrengungslosen Lustbefriedigung der sogenannten Emanzipationsbewegung der Achtundsechziger oder die Frühsexualisierung von Kindern wandt, bis zu dem Spätwerk ‘Geheimnis Gehirn’ (1005), in dem Meves die Erkenntnisse der neueren Gehirnforschung auswertete, die ihre Auffassung vom Wert der frühen Bindung bestätigen. So erhält man eine gute Einführung in das Denken der Psychotherapeutin und eine Basis, um sich ausführlicher mit dem Werk von Christa Meves zu beschäftigen.” (E. Nickig, Lesen, hören und sehen (2/2010). Beilage zu idea-Spektrum Nr. 11 vom 17.3.2010)

Buch über Kinder-Psychotherpeutin Christa Meves

“Der Breisacher Soziologe Volker Kempf hat ein Buch über die Bestsellerautorin und Kinder-Psychotherapeutin Christa Meves (geb. 1925) vorgelegt. Er liefert damit einen beitrag insebsondere zur aktuellen Kinder-Krippen-Diskussion ab. Denn die mit vielen bedeutsamen Preisen geehrte Meves ist eine Vertreterin der Bindungstheorie. Hiernach würden Kinder in den ersten drei Lebensjahren die liebevolle Zuwendung einer festen Bezugsperson, also der Mutter, besonders brauchen, um sich optimal zu seelischer Gesundheit zu entfealten. Kinder unter drei Jahren in Kindkrippen abzugeben könne daher kein generell anzustrebendes Ziel sein, wie es derzeit politisch auf allen Ebenen forciert werde.
Die Bedeutung der Mutterrolle werde in der Gesellschaft seit der 68er-Emanzipationsbewegung meist zu gering geschätzt beziehungsweise die der Karriere im Erwerbsleben psychologisch oft zu sehr verabsolutiert. Um so wichtiger sei es, mit den Familien deren Erziehungsleistung zu stärken, weshalb Meves unter anderem auch ein Konzept für Elternschulen ausgearbeitet habe. Bisher habe nur das Land Thüringen neue Akzente in der Familienpolitik gesetzt, die dem teilweise Rechnung tragen.
Das Buch wird durch ein Nachwort des Philosophiedozenten Felix Dirsch abgerundet. Dabei wird Meves passend zu 40 Jahre 68er-Bewegung als eine ihrer bedeutendsten Kritikerinnen gewürdigt, mit der sich anhand von Kempfs Publikation auseinanderzustezen lohne.”
(Breisach aktuell, 21.5.2008)

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Christa Meves

“(...) Der Soziologe Volker Kempf hat nun ein Porträt der später zum Katholizismus konvertierten EKD-Synodalen vorgelegt, das die ständige Mahnerin vor Fehlentwicklungen in Gesellschafts- bzw. Familienpolitik in Erinnerung ruft. Denn wie so viele frühe Propheten, die tapfer dem Zeitgeist trotzten und wahrhaft “unbequem” gegen den Strich dachten, droht Meves gegenüber der viel späteren - aber wohl zur rechten Zeit - mit ihrer Forderung einer “neuen Weiblichkeit” den Nerv ihrer Zeitgenossen treffenden Eva Herman fast in Vergessenheit zu geraten.”
(Junge Freiheit, 14.3.2008 (jf-buchdienst.de))      

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