Das Ende der Humanität

Eine Einführung in die Medienkritik von Günther Anders

Von Volker Kempf

 

In seiner 1956 erschienenen Abhandlung „Die Welt als Phantom und Matrize“ setzt sich der Technikkritiker Günther Anders (1902-1992) mit dem damals noch neuen Fernsehen auseinander. Nach Anders wird der Mensch vom Fernsehen zur Unmündigkeit und Hörigkeit erzogen. Der soziale Kitt der Gesellschaft bröckelt. Vor allem aber wird die Welt auf den Kopf gestellt, insofern sich die Ereignisse in ihr nach ihren Abbildungen richten.

 

Inhalt:

1. Jenseits von Mittel und Zwecken

2. Der negative Familientisch

3. Die Verkümmerung der humanen Sprache

4. Die Welt wird mediengerecht

5. Abschied vom Humanismus?

 

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In: „Der blaue Reiter. Journal für Philosophie“, H. 13/Oktober 2001, S. 38-41.

(Die ursprüngliche Fassung erschien in dem Umweltjournal „ÖkologiePolitik“, H. März 1997, S. 11).

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Das Kontrastprogramm zum Fernsehen: Haustiere

 

Vgl. Kempf, V.: Tiere als psycho-soziale Ressource. Über das Mängelwesen Mensch im technischen Zeitalter, in: Naturkonservativ heute, Bd. 2 (2002), S. 66-77.

 

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