„Auf Denkmäler verzichten“

Über Günther Anders’ Beitrag zur Mahnmal-Debatte

Von Volker Kempf

 

Günther Anders’ Überlegungen insbesondere über Nachkriegsruinen in Deutschland werfen für uns heute die Frage auf, welcher Stellenwert angesichts eines nun beschlossenen Holocaust-Mahmals nach dem Entwurf von Eisenman der untergegangenen Diktatur im Osten zukommen soll. Dies um so mehr, als Anders selbst, der 1902 in Breslau geboren wurde und im Dezember 1992 in Wien verstarb, stets mit dem Marxismus sympathisierte  (was auch zu Spannungen in seiner 1929 bis 1937 währenden Ehe mit Hannah Arendt führte).

 

Der vollstänsige Text findet sich in: Gegengift. Zeitschrift für Politik und Kultur, Pfaffenhofen, 10. Jg./1999, Heft 13, S. 5-7. Wiederabdruck in: Kempf, Volker: Stigma deutsch. Aufsätze zur Bewältigung einer beschädigten Identität, Frankfurt am Main: Haag + Herchen, September 2000).

 

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